Meine Henne Berta – kostenlose Nähanleitung für ein Osterkörbchen

Nach langer Pause gibt es hier wieder ein kostenloses Schnittmuster mit Anleitung. Pünktlich zu Ostern kommt meine Henne Berta – ein supersüßes Accessoir auf jedem Esstisch.

Die Idee ist nicht neu. Auch früher hat man eine genähte Henne auf ein Körbchen mit bunten Ostereiern und Naschereien gesetzt. Durch die Schlupflöcherchen unter den Flügeln können sich die Kinder Leckereien mopsen.

Schnittmuster findet ihr HIER oder in etwas weniger drapiert HIER.

Das Schnittmuster enthält keine Nahtzugabe.

1. Stoff zuschneiden

Aus Stoff 1 (hier gelb):
2 x A  (Körper der Henne)
2 x B (Körper der Henne innen)
2 x C (Rock der Henne innen)
2 x D (Flügel innen)

Aus Stoff 2 (hier IKEA Stoff Lyndby):
2 x C  (Rock der Henne)
2 x D (Flügel außen)

Aus Vlies (H630):
2 x A  (Körper der Henne)
2 x C  (Rock der Henne)
2 x D (Flügel)

Aus Filz oder anderem festen Stoff:
Rotes Filz oder Stoff für den Kamm, Schnabel und Kropf

Zusätzlich wird folgendes Zubehör benötigt:
Gummiband Breite 1,5 cm Länge 45 cm
Füllwatte
2 Knöpfe für die Augen

Als Material für die Henne eignen sich nicht dehnbare Baumwollstoffe.

Das Vlies wird ohne Nahtzugabe zugeschnitten und an den Außenstoffteile von links aufgebügelt.

2. Körper der Henne zusammen stellen

Kamm, Schnabel und den Kropf kann man ganz einfach aus Filz ausschneiden. Ich habe es hier aus einem roten Baumwollstoff genäht (in dem Fall bitte verstärken und die Nahtzugabe nicht vergessen).

Fixiere den Kamm, Schnabel und den Kropf am Kopf der Henne. Dabei lege  das Huhnteil (Teil A) auf den Tisch mit der rechten Seite nach oben. Die Kleinteile plaziere dorthin, wo sie am besten aussehen und fixiere sie.

Nähe die Kleinteile knapp an dem Rand an.

Als nächstes legt die beide Teile des Körpers (Teile A) rechts auf rechts auf einander und steckt sie mit Stoffklammern oder Nadeln zusammen.

Nähe die beide Teile am Oberen Rand zusammen.

Schneidet anschliessend bei den Rundungen die Nahtzugaben ein, damit die Kanten nach der Wendung nicht knubbeln. Dann wendet und bügelt gut auf.

Wenn man mag kann man hier direkt die Augen aufnähen.

 3. Innenfutter vorbereiten

Für das Innenfutter braucht man die Teile B. Diese legt man rechts auf rechts auf einander und näht die Teile an den beiden kurzeren Seiten zusammen. Dabei entsteht ein Loop.

4. Flügel nähen

Für die Flügel brauchen wir die Teile D.

Diese werden rechts auf rechts auf einander gelegt und gesteckt.  Anschliessend näht man diese an der gerundete Seite zusammen.

Schneidet anschliessend die Nahtzugaben ein.

Jetzt wenden und aufbügeln.

5. Rock der Henne vorbereiten

Jetzt gehen wir an den Rockteil. Hierzu braucht man die Teile C, je 2 vom Stoff 1 und Stoff 2 . Achtet darauf, daß das Futterteil ca. 1 cm kürzer ist als der Hauptteil.

Legt die Teile rechts auf rechts auf einander und zwar so, dass die Seite mit dem runden Ausschnitt bündig liegt. Näht die Teile an dem runden Ausschnitt zusammen.Die Nahtzugabe an dem Naht anschneiden.

Dann die Teile wenden und gut aufbügeln.

Damit es besser sitzt die Naht knappkantig absteppen.

Sobald die beiden Seitenteile vorbereitet sind, werden diese zu einem Loop zusammen  genäht. Der Aussenstoff zuerst.

Danach der Futterstoff.

Alles wenden so, dass Aussenstoff draussen ist und gut aufbügeln.

6. Die Henne zusammenstellen

In diesen Schritt brauchen wir das Rockteil und die Flügel.

Die Flügel werden mittig zu dem Ausschnitt plaziert und festgesteckt.

Danach wird der Rockteil so drappiert, dass der entschtandene Loop im Unfang mit dem Körperteil der Henne übereinstimmt.

Ich habe das mit Falten gemacht, angefangen 3 cm von dem Ausschnitt.

Der Loop wird gewendet und der Körper der Henne wird rechts auf rechts rein platziert und fest gesteckt. Aussen rum kommt das in Teil 3 beschriebene Innenfutter mit der schönen Seite nach innen. Alle 3 Teile: Körper, Rock und Futter müssen an den Seitennähten zusammen passen. Die Teile werden rundherum zusammen genäht.

Nach dem Wenden ist das Huhn schon fast fertig. Jetzt ist das an der Zeit die Körper mit der Watte zu stopfen und das Futterteil per Hand oder mit der Nähmaschine zu schliessen.

Der Rocksaum wird doppelt umgeschlagen und knappkantig vernäht. Dabei wird eine kleine Öffnung freigelassen um ein Gummiband einzufädeln.

Der Gummiband wird nach Gusto zusammengezogen und verknotet.

Jetzt noch ein Körbchen drunter und die Henne ist fertig!

Ich hoffe, das Nähen wird Euch Spass machen. Ich freue mich (wie immer) auf Eur Feedback und Verbesserungsvorschläge, aber natürlich noch viel mehr auf Eure Bilder!

Liebe Grüße,
Eure Katja

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Alle Rechte an dieser Anleitung und dem Schnittmuster liegen bei Rheinstich. Meine Anleitungen und Schnittmuster sind ausschließlich für den privaten Gebrauch. Massenproduktion, Weitergabe, Tausch oder Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weiterverkauf der Anleitung und/oder Schnittmuster sind nicht erlaubt. Ich übernehme keine Haftung für eventuelle Fehler in der Anleitung/im Schnittmuster!

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